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Ist Arbeit alles?

Nimm dir Zeit und gib ihr einen Sinn, Uhr, Zeit, Sinn, Prioritöten, Zeit für Kinder, Arbeit, Familie

Bevor ich mit diesem Beitrag beginne, möchte ich meinem Sohn, meiner lieben Frau, meiner Nichte und meinem Patenkind DANKE sagen für diese wunderschöne gemeinsame Zeit in den Sommerferien. Genau diese wunderbare Zeit, hat mich dazu veranlasst diesen Beitrag zu schreiben.

 

Ferien und Urlaub sind immer eine perfekte Möglichkeit um sich eine Auszeit zu nehmen. Es ermöglicht dir, sich bewusst wieder auf neue Dinge zu fokussieren. Leider gelingt es vielen Menschen nicht immer und da schließe ich mich auch mit ein, sich einfach mal eine Pause zu gönnen, die Arbeit zur Seite zu stellen und sich auf das eigene Ich und seine Familie zu konzentrieren. Stattdessen hasten viele von einer Tätigkeit zu anderen, werden getrieben von anderen Menschen und vergessen dabei, sich Zeit für eines der wichtigsten Dinge in ihrem Leben zu nehmen, der Familie und ihren Kindern. Geht es dir genauso? Das traurige daran ist allerdings, dass du Geld für Zeit ein tauscht. Eine Zeit die dir keiner mehr zurückgeben kann und die du nie wieder nachholen kannst. Hast du darüber schon einmal nachgedacht? Wie schnell verläuft die Zeit und deine Kinder sind erwachsen. Hast du dir genügend Zeit genommen um dieses erwachsen werden gemeinsam mit deinen Kindern zu genießen? An welche großen, gemeinsamen Ereignisse kannst du dich erinnern? Natürlich ist das nicht immer einfach, Arbeit, Geld und Familie unter einen Hut zu bringen? Wahrscheinlich hast du auch 5 Wochen also 25 Tage von ca. 246 Arbeitstagen Urlaub. Meiner Meinung sind 25 Tage nicht gerade viel und daher äußerst kostbar. Warum vergoldest du diese Zeit für Arbeit, Hektik und das Befriedigen anderer Leute? Mach dir eines bewusst. An die Arbeit in diesen 25 Tagen wird sich keiner deiner Liebsten erinnern. Die gemeinsamen Erinnerungen und Abendteuer werden aber für immer im Herzen deiner Liebsten bleiben.

 

Anschließend eine Geschichte (Quelle: Facebook – Albert Einstein Zitate) für all jene die ständig hart arbeiten und dabei in ihrem turbulenten Leben den Blick für das wirklich Wichtige verlieren.

 

Sohn: „Papa, kann ich Dich mal was fragen?“

 

Vater: „Klar, mein Junge. Was ist los?“

 

Sohn: „Papa, wieviel Geld verdienst Du in einer Stunde?“

 

Vater: „Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst Du so was?“

 

Sohn: „Ich möchte es einfach nur wissen.“

 

Vater: „Na gut, wenn Du es unbedingt wissen möchtest: Ich verdiene 50€ in der Stunde.“

 

Sohn: „Oh.“ (Er senkt den Kopf). „Papa, kannst du mir vielleicht 25€ leihen?“

 

Vater: (äußerst verärgert): „So so! Deshalb fragst du also … Du willst dir Geld von mir leihen, um Dir irgendein dämliches Spielzeug zu kaufen. So nicht mein Freund. Ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken, wie egoistisch Du bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!“

 

Der Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür. Der Vater setzt sich hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage seines Sohnes nachdenkt. „Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!“

 

Über eine Stunde vergeht, bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt nachzudenken. „Vielleicht gibt es wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 25€ tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan.“ Der Vater geht zum Zimmer, des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.

 

Vater: „Schläfst Du schon, Sohnemann?“

 

Sohn: „Nein, Papa, ich bin noch wach.“

 

Vater: „Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu Dir … Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und Du hast alles abbekommen. Hier sind die 25€ um die Du mich gebeten hast. Es tut mir leid.“

 

Der kleine Junge lächelt.

 

Sohn: „Danke, Papi!“

 

Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Euro-Scheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.

 

Vater: „Warum zum Teufel fragst Du nach Geld, wenn Du schon welches hast?“

 

Sohn: „Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es! Papi, jetzt habe ich 50€. Darf ich hierfür eine Stunde Deiner Zeit kaufen? Bitte komme Morgen früher von der Arbeit nach Hause. Ich möchte gerne mit Dir zusammen essen.“

 

Der Vater sinkt zu Boden, Er hat mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Er ist erschüttert, gerührt, überwältigt. Er schließt seinen Sohn in die Arme, und bittet ihn um Entschuldigung.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    claudia (Mittwoch, 13 September 2017 19:58)

    Ein sehr schöner Blog. Und diese Geschichte ist der Hammer.
    Liebe Grüße
    Claudia

  • #2

    Michaela Gaßner (Donnerstag, 30 November 2017 22:48)

    Wie wahr deine Worte und die Geschichte doch sind!!

    Danke Thomas

  • #3

    Stephanie (Mittwoch, 10 Januar 2018 20:11)

    Sehr berührend deine Geschichte! Aus dem Leben gegriffen. Wie oft reagiert man falsch und enttäuscht so Kinderherzen.

    Danke Thomas für deine Blogs!
    Sie regen zum positiven Nachdenken an.
    Lg Stephanie