Mein Weihnachtswunder

Heute erzähle ich dir von meinem kleinen Weihnachtswunder. Es hat mich so berührt und passend zum Advent, dass ich mich entschlossen habe meine Gedanken mit dir zu teilen.

 Vor einigen Tagen saß ich mit meinem 8 Monate jungen Sohn beim Esstisch und fütterte ihn mit Butterbrot, da er es seinem Abendbrei bevorzugt. Also schnitt ich kleine Stückchen und legte ihm immer wieder drei bis vier Stücke vor seine Nase. Genüsslich und mit Butter im ganzen Gesicht verschmiert, schaufelt er ein Stück nach dem anderen in sich. Die erste Hälfte von seinem Butterbrot war aufgegessen und plötzlich stoppt er mit dem kleinen Stück Brot vor seinem Mund. Liam betrachtete es, blickt mir in die Augen mit einem fröhlichen Lachen und streckt sein Stückchen Brot in die Richtung meines Mundes. Mir war anfangs nicht klar was er vorhat. Doch er ließ nicht locker und hielt die Hand weiter zu mir und lachte. Bis ich verstand, dass er mit mir teilen möchte. Ich streckte meinen offenen Mund zum Brot und mein Kleiner fütterte mich. Ich war überwältigt davon und danach wiederholte er den Vorgang noch weitere Male. Aber warum erzähle ich dir das genau jetzt vor Weihnachten?

 

Du bist von Natur aus ein "Geber"

Als es abends leise wurde und ich über die Sinnhaftigkeit von diesem Erlebnis nachdachte, kam mir folgendes in den Sinn. Mit reinem Herzen kommen wir als „Geber“ auf diese Welt. Überlege einmal, wieviel dir ein Baby mit seinem Lachen von Geburt an gibt! Erst unsere Gesellschaft, die Umgebung, das Elternhaus, Schule, … macht uns heute oft zum „Nehmer“ anstatt zum „Geber“. Ehrlich gesagt, fällt es auch mir gelegentlich schwer zu geben ohne daran an seinen eigenen Nutzen zu denken. Sehr oft steht uns das eigene Ego, die Gier, das Konkurrenzdenken oder ein mangelndes Vertrauen im Weg. Das Ergebnis ist ein bedingungsloser Nehmer. Jemand der immer nur zu seinem Vorteil gibt! Zuerst das Geld und dann die Leistung, eine Denke die heute sehr oft verbreitet ist. Dabei vergessen die meisten eines, wir werden nicht von der Firma oder dem Kunden bezahlt, sondern am Ende immer durch das Universum oder Gott. Schon in der Bibel heist es: "Gib und dir wird gegeben". Und eines sei gewiss, die Bezahlung durch das Universum, Leben oder Gott steht immer im direkten Verhältnis zu dem was Du gibst. Eine uralte Weisheit, die bei vielen Menschen in Vergangenheit geraten ist. Mein Mentor hat mir gelernt: Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor dem Geben. Im Leben kommt das Geben vor dem Erfolg. Für diese Erkenntnis bin ich unendlich dankbar und es ist jeden Tag eine neue Herausforderung, darin besser zu werden. Lasst uns gemeinsam in dieser besinnlichen Adventzeit als „bedingungsloser Geber“ unseren Kindern, Partner aber auch all unseren Mitmenschen voraus gehen. Denke daran, Geben kann ein einfaches Lächeln, eine Umarmung, ein Kompliment aber auch in dem Du deinen Kindern Zeit schenkst, sein. Es muss nicht immer Geld sein. Nutze den Advent um dich darin zu üben, denn es ist die Zeit der Liebe, Familie und Geschenke. Beschenke deine Liebsten mit Dir und das bedingungslos. In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit im Kreise deiner Liebsten.


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